Platz 11 bei der Challenge 24 in Budapest

Auch in diesem Jahr nahm Catalysts an der Challenge24 in Budapest Teil. Nach der erfolgreichen Qualifikation im Februar und einem 19. Platz im Vorjahr (siehe Catalysts beim Finale der Challenge24) konnen wir es kaum erwarten uns erneut der Herausforderung zu stellen.

Anreise

Damit wir es dieses Jahr etwas weniger stressig in Budapest haben würden, begann die Reise diesmal bereits um 8 Uhr Früh. Wie schon im Vorjahr dauerte es nicht lange bis wir uns im Zug häuslich eingerichtet und unsere Entwicklungs-Infrastruktur in Betrieb genommen hatten – noch waren ‚coreCoder‘ und ‚-42‘ (unsere 2 Teams) bunt gemischt.

Challenge 24 - train

In Budapest angekommen stillten wir dann erst mal unseren Hunger bevor wir uns dann auf zum Hardware-CheckIn machten. Dieser ging reibungslos (wenn auch etwas chaotisch) über die Bühne und schon kurze Zeit später konnten wir unsere Hardware vorort noch einmal testen. Auch dabei verlief alles reibungslos und somit konnten wir uns kurz darauf auf den Weg ins Hotel machen um unser Gepäck endlich loszuwerden.
Als nächstes Stand dann ein Bootsausflug auf der Donau am Programm – hier konnten wir das schöne Wetter genießen und ein paar Informationen über Budapest sammeln:

Bootsaufslug in Budapest

Der Tag neigte sich nun schon dem Ende und so ging es nur mehr in ein Restaurant nahe dem Hotel und danach ins Bett – immerhin stand uns ja ein langer Tag bevor.

Die Uhr läuft

Am nächsten Morgen ging es nach Frühstück und Kaffee dann bereits um 8 Uhr wieder zum Veranstaltungsort. Dort wurden dann alle Teilnehmer noch einmal offiziell begrüßt und auf die Regeln aufmerksam gemacht. Danach blieb noch ungefähr eine halbe Stunde Zeit alles noch einmal durchzuprobieren und sich auf den Bewerb vorzubereiten. Um kurz vor 9 versammelten sich dann alle vor der Uhr, welche kurz darauf den 24 Stunden Countdown starten würde. Gebannt wurde gewartet und die letzten 10 Sekunden vor Start wurden eingezählt:

10..9..8..7..6..5..4..3..2..1..

9 Uhr!

die Zeit lief und die 2 Catalysts Teams wurden zu Gegnern.

Jedes Team erhielt nun die 48 Seitige Angabe (PDF) in ausgedruckter Form und dann wurde es still.

Nachdem wir uns einen Überblick über die Beispiele geschaffen hatten, teilten wir uns die Beispiele innerhalb des Teams auf und legten los.
Wie schon im vorigen Jahr waren auch wieder interaktive Beispiele dabei. Diesmal war es ein Lemminge Klon namens ‚Zombings‘ und eine Fahrradsimulation wo man Zeitungen austragen bzw. bestimmte Parcours abfahren musste – genannt wurde dieses Beispiel ‚Paper Boy‘.

Zombings erwies sich leider als Zeitfressend doch dafür hatten wir mit Paper Boy umso mehr Erfolg, nachdem das Fahrrad endlich erfolgreich (und natürlich automatisch) ausbalanciert wurde und somit sogar im Stand nicht umfiel.

Doch mit diesen Spielen nahm die Interaktivität noch kein Ende – auch Hardware wurde angesteuert:


Ein CNC Laser welcher während des Wettbewerbs gesteuert werden konnte – zuerst nur in der Simulation, in einem Beispiel dann wirklich physisch – es wurde schwarzes Papier geschnitten.

Die Stunden vergingen – doch die Punkte wollten zu Beginn noch ausbleiben. Erst gegen halb 3 am Nachmittag schafften wir den Durchbruch und ein stetiger Punktezuwachs begann.

Hunger machte sich natürlich zwischendurch bereits breit, doch wir wurden gut versorgt – Essen und Getränke waren rund um die Uhr verfügbar. Doch die Uhr tickte erbarmungslos weiter, deshalb wurden die Pausen gering und kurz gehalten und ohne es wirklich mitzubekommen wurde es dunkel in Budapest.

Mittlerweile hatten wir bereits weitere Beispiele in Angriff genommen – doch man merkte uns durchaus an das wir ein Arbeiten ohne Internet nicht gewohnt waren. Doch auch diese Probleme ließen sich meist durch gemeinsames grübeln lösen und so konnten wir auch bei algorithmischen Problemen den ein oder anderen Punkt ergattern.

Zwischen 1 und 3 Uhr in der Nacht war die Müdigkeit doch durchaus spürbar, aber wir haben nicht aufgegeben und sind tapfer auf unseren Plätzen sitzengeblieben und haben weitergearbeitet, so wurde es 6 Uhr.
Wie bereits im Vorjahr wurde zum Morgensport aufgerufen an dem sich alle Teilnehmer beteiligen mussten. 20 Minuten dauerte die körperliche Ertüchtigung, bevor es dann wieder zurück an die Computer ging.

Um 8 Uhr ging es dann in die Endphase – jedes Team konnte nun nur mehr seine eigenen Punkte sehen und konnte sich nicht mehr direkt mit den anderen vergleichen – die Spannung stieg.
Verzweifelt kämpften wir bis fast zur letzten Sekunde noch um Punkte doch wo wir schlussendlich landen würden wussten wir zu diesem Zeitpunkt nicht.

Punkt 9 Uhr verweigerte das System jede weitere Abgabe – die Zeit war vorüber.
Jetzt hieß es warten, erst zu Mittag war die Abschluss Zeremonie angesetzt bei der auch die Punkte verkündet wurden.

Timeout

Die Zeremonie brachte wenig Überraschungen, auf den vordersten Plätzen hatte sich in der letzten Wettbewerbsstunde wenig getan und die Sieger der Challenge 24 2012 konnten ihren Titel verteidigen. Doch endlich erfuhren wir auch unsere Platzierung:

Rang 11 für coreCoder!

Mit dieser Platzierung waren wir ausgesprochen zufrieden und sie lässt hoffen – immerhin konnten wir uns im Vergleich zum Vorjahr um 8 Plätze verbessern!

Doch für dieses Jahr war die Challenge 24 vorbei und wir waren erledigt – nach über 30 Stunden waren wir wieder im Hotel und legten uns für ungefähr 3 Stunden schlafen bevor wir noch einen gemütlichen Abend in Budapest verbrachten.

Rückkehr ins Leben

Am nächsten Morgen ging es dann wieder mit dem Zug ab nach Österreich – auch hier programmierten wir wieder fleißig weiter und es bot sich ein ähnliches Bild wie bereits bei der Anreise.

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